Saprobienindex am Haferbach und an der Werre (21.06.2009)
Am Wegesrand beim Haferbach schlugen wir unser Lager auf.

Dann ging es an den Bach um Proben von verschiedenen Stellen zu besorgen.

Es wird unter Steinen, im Schlamm, in Wasserpflanzen und im Kies nach Kleinstlebewesen gesucht.

Die entnommenen Proben wurden danach untersucht, sortiert und die Lebewesen bestimmt.

Verschiedenen Stellen am Gewässer weisen unterschiedliche Lebewesen auf.

Mit einer Pinzette oder einem Pinsel kann man die kleinen Tierchen am Besten erwischen.

Hier sind mehrere Eintagsfliegenlarven zu sehen. Sie sehen auf den ersten Blick zwar alle gleich aus, es sind aber verschiedene Arten, die sich durch Details unterscheiden.

Hier sieht man drei verschiedene Köcherfliegenlarven:
eine ohne Köcher, eine mit einem Köcher aus Sand und eine mit einem Köcher aus Holz.

Volker bei der chemischen Untersuchung der Wasserproben.

Anschließend haben wir unsere Untersuchungen an der Werre selbst weitergeführt.

Tobias bei der Suche nach den kleinen Lebewesen.

Im seichten Wasser haben wir Elritzenbrut entdeckt.

In der Strömung, gut versteckt zwischen den Steinen, konnten wir auch eine Mühlkoppe finden.

Wegen den besseren Lichtverhältnissen wurde die Untersuchung der entnommenen Proben nach oben verlagert.

In der Werre selbst zeigte sich ein komplett anderes Bild. Hier fanden wir weniger Fliegenlarven, dafür aber Egel und mehr Schnecken.

Zum Abschluss zeigt Thomas Bieber noch, was er mit der Fliegenrute alles kann.

Und bekam natürlich prompt einen Fisch an den Haken.

Der Fisch kurz vor dem Kescher.

Der Fisch ist zwar klein, aber es ist eine Äsche.
Wollen wir hoffen, dass das ein gutes Zeichen für die Zukunft des gefährdeten Äschenbestandes der Werre ist.
